Roadtrip zur Touareg Weltpremiere in Peking

Roadtrip zur Touareg Weltpremiere in Peking

Seit 2002 wird der SUV in der slowakischen Hauptstadt Bratislava gebaut. Am 23. März 2018 feierte der neue Volkswagen Touareg Weltpremiere in Peking. Zwei gute Gründe, die beiden Städte auf einer Erlebnistour miteinander zu verbinden. Der Weltrekordler Rainer Zietlow, der für seine Extremtouren bekannt ist, startete Anfang März seinen ungewöhnlichen Roadtrip von Bratislava nach Peking. Das Fahrzeug, das ihn auf seiner Tour quer durch Europa, Russland und China begleitete – der als Erlkönig getarnte neue Touareg. Was Rainer Zietlow und seine Crew mit dem neuen Touareg auf der rund 16.000 km langen Strecke alles erlebt haben, erfahren Sie hier.

„Die Route Bratislava-Peking erstreckt sich über 11 Länder. Mein erstes Ziel, gleich am ersten Tag 1.000 Kilometer zurückzulegen, war also entsprechend ambitioniert.“

Mit den Worten: „Lass das Abenteuer beginnen!“ startete Zietlow seine Tour vom Ausgangspunkt vor dem Haupteingang der Volkswagen Fabrik in Bratislava. Erster Haltepunkt auf der Rekordtour war eine Burg in der Nähe von Bratislava. Hier warteten schon zahlreiche Fans des slowakischen Touareg Fanclubs, um den Rekordhalter, seine Crew und zehn ältere Touareg Modelle bis zur österreichischen Grenze zu begleiten.

Nächste Station: die wunderschöne Donaustadt Wien.

Den ersten Zwischenstopp machen Zietlow und seine Truppe im ca. 50 Kilometer weit entfernten Wien. Mit seinen eindrucksvollen, majestätischen Kirchen und Bauwerken ist die ehemalige Königs- und Kaiserresidenz kein schlechter Auftakt. Doch das Ziel, bis zur Weltpremiere in Peking zu sein, ist sportlich. Aus diesem Grund geht es noch am gleichen Tag über das inzwischen gut ausgebaute Autobahnnetz Polens weiter nach Posen.

Die winterliche Ostsee bietet ein beeindruckendes Panorama.

Als nächstes stehen die baltischen Staaten auf der Reiseroute: Litauen, Lettland und Estland. Über winterliche Landschaften geht es durch Litauen nach Lettland. Und kaum in der Hauptstadt Riga angekommen, lässt sich auch endlich die Sonne blicken. Perfekte Bedingungen für ein gelungenes Fotoshooting. Fehlt nur noch ein sauberes Fahrzeug. Schließlich soll der Touareg vor der eindrucksvollen, winterlichen Kulisse Lettlands eine gute Figur machen. Also beschließen die Abenteurer spontan, dem Touareg eine ordentliche Wäsche zu verpassen. Doch daraus wird nichts. An jenem Tag will gefühlt jeder zweite Einwohner Rigas sein Auto auf Hochglanz bringen – alle Waschanlagen sind hoffnungslos überfüllt. Also beschließen sie aus der Not eine Tugend zu machen und posieren mit dem ungewaschenen Touareg bei Sonnenuntergang am winterlichen Strand von Riga. Das Ergebnis ist spektakulär!

Neugierige Blicke und Hilfsbereitschaft begleiten uns durch Russland.

Auf dem Weg zur nächsten großen Etappe quer durch Russland müssen Zietlow und seine Crew an der estnisch-russischen Grenze zunächst noch ein paar Formalitäten erledigen. Dann geht es weiter nach St. Petersburg. Bei leicht frostigem, aber sonnigen Wetter fahren sie am Fluss Newa entlang und werden Zeugen eines ganz besonderen Schauspiels: Die gefrorenen Kanäle der Stadt sind voller Menschen. Die Szenerie gleicht einem Winterwunderland – die Einwohner fahren Ski auf den Kanälen, skaten oder spielen Eishockey. Und mittendrin der getarnte Touareg mit seinen abenteuerlustigen Insassen.

„Unser Auto wirkt wie ein Magnet. Jede Person, die an ihm vorbeigeht, starrt unser getarntes Fahrzeug an – und macht Fotos. ‚Das ist der neue Touareg’, erzählen wir ihnen dann. ‚Wir sind gerade auf dem Weg zur Weltpremiere in Peking.’ – interessierte Zuschauer reagieren mit einem zustimmenden Kopfnicken und guten Wünschen für unsere Weiterfahrt.“

Spazieren auf einem zugefrorenem Kanal.

Der neue Touareg vor dem Winterpalast.

Ungewöhnlicher Radweg: Die vereiste Newa. Im Hintergrund der Turm der Peter-und-Paul-Kathedrale.

Heftiger Schneefall, endlose Staus und einige Verkehrsunfälle begleiten Zietlow und seine Crew auf der Weiterfahrt nach Moskau. Das farbige TFT-Display des Touareg ist streckenweise der einzige helle Spot in ihrem Sichtfeld. Und kaum in der Vorstadt Moskaus angekommen, erblicken sie die komplett in Schnee gehüllte Metropole. So schön der Anblick auch ist: Zu diesem Zeitpunkt scheint klar, dass die hiesigen Witterungsverhältnisse ihren ehrgeizigen Zeitplan komplett über den Haufen werfen werden. Doch mit ein bisschen Glück und ohne Stau erreichen sie dann schneller als geplant Moskau mit seinen Sparrow Hills und seinem gigantischen Park, der ihnen einen fantastischen Blick auf die 12-Millionen-Stadt ermöglicht. Am Kreml, ihrer nächsten Fotoshooting-Kulisse, angekommen, hält sie – bereits zum zweiten Mal auf der Reise durch Russland – die Polizei an. Doch überraschenderweise sind sie eher am Fahrzeug interessiert und daran, den Besuchern Moskau von seiner besten Seite zu präsentieren. Damit Zietlow und Co. vor beeindruckender Kulisse gute Fotos einfangen können, dürfen sie nach kurzer Verhandlung sogar für ca. 10 Minuten vor dem Kreml posieren.

Eines steht zu diesem Zeitpunkt jedenfalls schon fest: Wohin sie die Reise auch führt, die Unterhaltungen mit den Menschen sind überall gleich. Erst wird alles über ihren motorisierten Begleiter in Erfahrung gebracht. Um dann zu fragen, welche lokalen Speisen sie als nächstes probieren möchten. Die große Hilfsbereitschaft seitens der russischen Bevölkerung, gerade bei der Wahl von Restaurants und Imbissen, begeistert die Crew immer wieder aufs Neue.

Durch das Ural-Gebirge – mit Tricks und Tanktrichter. 

Auf dem Weg nach Kasachstan kann der neue Touareg seine Gelände- und Wettertauglichkeit einmal so richtig unter Beweis stellen. Überall begegnen der Crew liegengebliebene Trucks und Fahrzeuge. Und natürlich die dazugehörigen Fahrer, die sich durch beständiges Auf- und Niederhüpfen warmhalten, denn die Straßen sind hier nicht nur mit einer dicken Eiskruste überzogen, rechts und links türmen sich zudem hohe Schneeverwehungen auf. Notgedrungen müssen sie ihre Fahrt deutlich entschleunigen.

Endlich in Kasachstan angekommen, fahren sie als erstes in eine Autowerkstatt. Um das Uralgebirge zu durchqueren, müssen Zietlow und seine Crew dringend die Schneebereifung des Touareg gegen Reifen mit Nieten tauschen. Und auch bei ihrem Besuch an der hiesigen Tankstelle müssen sie prompt improvisieren, um das kasachische Zapfpumpensystem zu überlisten. Ein Trichter soll Abhilfe verschaffen, denn die kasachischen Zapfpistolen sind nicht mit den europäischen Tankstutzen kompatibel. Doch das ist nicht die einzige Widrigkeit auf dem Weg durch das Ural-Gebirge Kasachstans: Da dort der Winterdiesel schnell gefriert, fügen sie dem Sprit beim Auftanken eine spezielle Chemikalie hinzu, die genau das verhindern soll. Und zum Glück hat das ganz gut funktioniert, so dass sie ihre Weiterfahrt nach Peking problemlos beenden konnten. So war für Rainer Zietlow und seine Begleitung ihr spannender Roadtrip nicht nur ein großes Abenteuer, sondern vor allem auch ein Weg, um interessante Menschen und inspirierende Kulturen kennenlernen zu dürfen.

Veröffentlicht: März 2018

 

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern, oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Touareg 3.0 V6 TDI SCR 4MOTION 210 kW: Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 8,1 / außerorts 6,2 / kombiniert 6,9; CO2-Emission kombiniert, g/km: 182; Effizienzklasse: C

2018-04-26T15:52:02+02:00 Categories: Volkswagen News|